
Hupacs Verkehrsentwicklung 2025
12.03.2026 um 09:46 Uhr
Schiene verliert 2025 Anteile im alpenquerenden Güterverkehr
12.03.2026 um 19:11 UhrDie Post hat ihren Jahresabschluss unter schwierigen Bedingungen präsentiert, die durch ein tragisches Unglück überschattet werden. Bei einem Brand eines Postautos in der Freiburger Gemeinde Kerzers kamen mehrere Menschen ums Leben, darunter der Fahrer des Fahrzeugs. Der Verwaltungsrat und die Konzernleitung drücken den Angehörigen ihr Beileid aus und unterstützen die laufenden Ermittlungen der zuständigen Behörden. Trotz dieser tragischen Umstände zieht die Post ihre Jahresbilanz und zeigt damit ihre Verantwortung gegenüber der Bevölkerung.
Finanzielle Ergebnisse im Überblick
Im operativen Geschäft konnte die Post ein Betriebsergebnis von 332 Millionen Franken erzielen, was einem Rückgang von 82 Millionen Franken im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Der Konzerngewinn sank um 20 Millionen Franken auf 315 Millionen Franken. Der Erfolg von PostFinance trug maßgeblich zu diesem Ergebnis bei, trotz der Herausforderungen durch ein schwieriges Zinsumfeld. Konzernleiter Pascal Grieder betont, dass ohne den Beitrag von PostFinance das Betriebsergebnis nahezu ausgeglichen gewesen wäre. Alex Glanzmann, Leiter Finanzen, hebt hervor, dass die Post trotz der schwierigen Rahmenbedingungen leistungsfähig geblieben sei.
Die digitale Transformation zeigt positive Entwicklungen. Die neue Post-App erfreut sich wachsender Beliebtheit, und die Zahl der digital verschickten Sendungen stieg im Jahr 2025 um 60 Prozent auf 4,5 Millionen. Zudem haben 360.000 Privatkundinnen und -kunden den Empfang digitaler Sendungen abonniert, was einer Steigerung von 90 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Diese Entwicklungen verdeutlichen die zunehmende Bedeutung der digitalen Kommunikation.
Entwicklungen im Logistik- und Briefmarkt
Im Bereich Logistik verzeichnete die Post einen Anstieg der Paketmengen auf 186,6 Millionen Sendungen, was einem Plus von 3,7 Prozent entspricht. PostFinance konnte ein Betriebsergebnis von 290 Millionen Franken erzielen, unterstützt durch neue digitale Anlage- und Vorsorgelösungen. Im Gegensatz dazu erlebte der Briefmarkt einen Rückgang von 4,2 Prozent bei den adressierten Sendungen, was zu einem Umsatzrückgang von 85 Millionen Franken im Brief- und Zeitungsgeschäft führte.
Um den finanziellen Herausforderungen zu begegnen, plant die Post, ihre Strategie bis 2030 zu schärfen. Der Fokus liegt auf der Stärkung der Kernbereiche Logistik, Kommunikation, Mobilität und Finanzdienstleistungen. Konzernleiter Grieder erklärt, dass die Post weniger, aber mit mehr Fokus und Wirkung arbeiten möchte. Ziel ist es, den Gewinnbeitrag des Paketgeschäfts zu erhöhen und das Wachstum im Anlagegeschäft zu beschleunigen.
Ausblick und strategische Maßnahmen
Die Post wird auch weiterhin Preisanpassungen vornehmen und interne Kosten senken müssen, um eine finanziell tragfähige Grundversorgung sicherzustellen. Bis 2030 sollen die Abläufe in den internen Bereichen vereinfacht werden, um effizienter zu arbeiten. Zudem wird die Post auf die Unterstützung der Politik angewiesen sein, um einen Dialog über den Umfang der Grundversorgung zu führen und die unternehmerische Freiheit zu wahren.
Konzernleiter Grieder würdigt den Zusammenhalt innerhalb des Unternehmens und betont die Stärke des Teams, insbesondere in schwierigen Zeiten. Die Post wird weiterhin ihre Dienstleistungen anbieten und sich den Herausforderungen des Marktes stellen, während sie gleichzeitig die Gedanken bei den Opfern des tragischen Unglücks hat.





