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20.05.2026 um 10:24 UhrTransco hat seinen Eigenfuhrpark um den Mercedes-Benz Actros e600 erweitert, der eine Reichweite von bis zu 500 km bietet. Mit dieser Massnahme verfolgt das deutsche Unternehmen aus Singen, nahe der Grenze zur Schweiz, das Ziel, den Fernverkehr in Richtung emissionsarmer Transportlösungen weiterzuentwickeln. Die Elektrifizierung des Strassengüterverkehrs wird zunehmend wichtiger, sowohl aus ökologischer als auch aus ökonomischer Sicht. Regulatorische Anforderungen und CO₂-Reduktionsziele treiben die Entwicklung voran, während gleichzeitig Herausforderungen wie hohe Energiekosten und begrenzte Ladeinfrastruktur bestehen.
Elektromobilität als Teil eines breiteren Ansatzes
Marko Mustapic, Head of Sales bei Transco, betont die Bedeutung des Actros e600 für die wirtschaftliche Nutzbarkeit der Elektromobilität im Fernverkehr. Er erklärt: „In Kombination mit unserem Eigenfuhrpark und dem europäischen Netzwerk entsteht ein System, das Kapazität, Reichweite und Flexibilität optimal verbindet.“ Transco verfolgt einen technologieoffenen Ansatz, der neben Elektrofahrzeugen auch Diesel- und Bio-LNG-Lkw umfasst. Dies ermöglicht es dem Unternehmen, unterschiedliche Transportanforderungen wirtschaftlich und zuverlässig zu erfüllen.
Die E-Flotte von Transco wird bis 2026 auf insgesamt zwölf Fahrzeuge erweitert, wobei bereits zwei weitere Actros e600 im Zulauf sind. LNG wird derzeit als Brückentechnologie eingesetzt, während auch Wasserstofflösungen als mögliche Ergänzung im Antriebsmix geprüft werden. Christian Bücheler, CEO und Inhaber der Transco GmbH, hebt hervor, dass der Umstieg auf alternative Antriebe im internationalen Transport angesichts steigender Dieselpreise an wirtschaftlicher Bedeutung gewinnt.
Stabilität durch einen starken Eigenfuhrpark
Der Ausbau des Eigenfuhrparks ist für Transco entscheidend, um operative Stabilität im Transportgeschäft zu gewährleisten. Der Fuhrpark umfasst nahezu 100 ziehende und mehr als 300 gezogene Einheiten, darunter 14 LNG-Lkw und zwölf E-Lkw. Diese Struktur bietet den Kunden Vorteile wie höhere Planungssicherheit, stabile Laufzeiten und verlässliche Kapazitätsbereitstellung, auch in angespannten Marktphasen. Mustapic ergänzt: „Durch den Antriebsmix können wir für jede Relation die passende technologische Lösung einsetzen und Transporte sowohl wirtschaftlich als auch zunehmend emissionsärmer abwickeln.“
Transco ist zudem Teil eines Netzwerks von rund 500 Partnern im Systemverkehr, das europaweit flächendeckende Transportkapazitäten bereitstellt. Mit der Integration von E-Lkw in den Eigenfuhrpark verbindet Transco ökologische Transformation mit operativer Stabilität und festigt seine Position als verlässlicher Partner im internationalen Transportgeschäft.







