
Jahresergebnis und Strategie 2030 für die Post genehmigt
06.05.2026 um 09:54 UhrAb dem 1. Juli 2026 tritt eine neue Regelung in Kraft, die das Bewilligungsverfahren für Ausnahmetransporte vereinfacht. Dies wurde in einer Sitzung des Bundesrates am 6. Mai 2026 beschlossen. Die Änderungen zielen darauf ab, den administrativen Aufwand für öffentliche und private Akteure zu reduzieren und gleichzeitig den Bedürfnissen der Wirtschaft Rechnung zu tragen. Durch die vereinfachte Genehmigung sollen die Transporte besser über den Tag verteilt werden, was sich positiv auf den Verkehrsfluss auswirken soll.
Änderungen bei Tiertransporten
Ein weiterer Aspekt der neuen Regelung betrifft den Transport von Tieren. Künftig dürfen Tiere auch nachts sowie an Sonn- und Feiertagen transportiert werden, um das Tierwohl zu fördern. Der Transport von Tieren ist oft mit Stress verbunden, insbesondere bei hohen Temperaturen oder längeren Fahrzeiten aufgrund von Verkehrsstaus. Durch die Möglichkeit, Transporte in der Nacht durchzuführen, können diese Herausforderungen besser bewältigt werden.
Zusätzlich zur Änderung der Regelungen für Ausnahmetransporte wird auch die Verkehrsregelnverordnung (VRV) angepasst. Diese sieht vor, dass Transporte von verderblichen Gütern und von Tieren vom Sonntags- und Nachtfahrverbot ausgenommen werden. Dies soll dazu beitragen, die Effizienz im Transportwesen zu steigern und gleichzeitig das Wohl der Tiere zu berücksichtigen.
Rundstreckenrennen unter Auflagen wieder erlaubt
Ein weiterer Punkt der neuen Regelung betrifft die Wiederzulassung von Rundstreckenrennen. Nachdem das Verbot für solche Veranstaltungen im Strassenverkehrsgesetz (SVG) aufgehoben wurde, sind nun auch die Detailregelungen in der VRV angepasst worden. Künftig obliegt es den Kantonen, die Bewilligungen für diese Sportveranstaltungen zu erteilen. Dabei müssen sie sicherstellen, dass bestimmte Auflagen eingehalten werden, insbesondere in Bezug auf Sicherheitsstandards und Umweltschutz.
Die neuen Regelungen stellen einen Schritt in Richtung einer flexibleren und wirtschaftsfreundlicheren Verkehrspolitik dar, die gleichzeitig das Wohl von Tieren und die Sicherheit im Straßenverkehr berücksichtigt.




