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01.07.2026 um 09:48 UhrDas Schweizer Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) hat mit den «Passar News 1/2026» über den aktuellen Stand der Digitalisierung des Schweizer Zollwesens informiert. Im Mittelpunkt stehen die nächsten Ausbauschritte des neuen Warenverkehrssystems Passar sowie wichtige Hinweise für Unternehmen, Spediteure und Softwareanbieter.
Nach der erfolgreichen Einführung von Passar im Bereich Ausfuhr und Durchfuhr schreitet nun die Umsetzung von Passar 2.0 für die Einfuhr voran. Der Pilotbetrieb für Standardeinfuhren läuft bereits mit ausgewählten Unternehmen. Eine schrittweise Ausweitung auf weitere Anwender ist vorgesehen, bevor das System flächendeckend eingeführt wird. Parallel dazu arbeitet das BAZG an weiteren Digitalisierungsprojekten, darunter die Ablösung der bisherigen Importanwendung e-dec sowie die Digitalisierung weiterer Zollverfahren.
Unternehmen, die grenzüberschreitende Warenbewegungen abwickeln, sollten die aktuellen Informationen und Zeitpläne aufmerksam verfolgen und ihre internen Prozesse sowie IT-Systeme frühzeitig auf die kommenden Änderungen vorbereiten. Das BAZG empfiehlt insbesondere, die erforderlichen Registrierungen im ePortal sowie die Zusammenarbeit mit den jeweiligen Softwareanbietern rechtzeitig sicherzustellen.
Mit Passar verfolgt das BAZG das Ziel, Zollverfahren vollständig zu digitalisieren, administrativen Aufwand zu reduzieren und den grenzüberschreitenden Warenverkehr effizienter abzuwickeln.







